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Wissenswertes zum Unfallgutachten und vom Wiederbeschaffungswert

Ein Verkehrsunfall ist immer eine unangenehme Angelegenheit. Warum es ratsam ist, einen fachkundigen Unfallgutachter an seiner Seite zu haben und wie sich beispielsweise der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs zusammensetzt, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.

Im schlechtesten Fall handelt es sich bei der Schadenart des Fahrzeugs um einen technischen Totalschaden. Ein typischer Unfallhergang wäre ein starker Aufprall mit sehr hoher Geschwindigkeit oder ein Brandfall des Kraftfahrzeugs. Tritt dieses Szenario ein, entspricht der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs lediglich dem Schrottwert. Einzig die anfallenden Kosten für die Bergung des KFZ und die Reinigung des Unfallortes steigern die Endsumme des Betrags.

Ein ebenfalls sehr ärgerlicher, wenn auch nicht ganz so dramatischer Fall ist der des wirtschaftlichen Totalschadens. Davon wird gesprochen, wenn die Kosten für die Reparatur den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs laut Schadengutachten übersteigen. Neben der Schwere des Schadens wird dabei auch der aktuelle Restwert in die Berechnungen mit einbezogen.

Bei einem Totalschaden, egal ob wirtschaftlich oder technisch, ist die Sachlage meist eindeutig. Sofern ein Schadengutachten, sowie ein entsprechender Versicherungsschutz vorliegt, wird die Versicherung den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs in aller Regel ausgleichen.

Welche der Versicherungsparteien im Endeffekt für den Schaden haftet, hängt davon ab, ob es sich um einen fremdverschuldeten Unfall handelt oder nicht. Bei einem fremdverschuldeten Unfall ist die Auszahlung aller Schäden Sache der gegnerischen Versicherung. Wohingegen ein selbst verschuldeter Unfall nur dann von der eigenen Versicherung in vollem Umfang übernommen wird, wenn das Unfallfahrzeug einen Vollkasko – Versicherungsschutz hat bzw. hatte. Dieser lohnt sich in den meisten Fällen allerdings nur bei neuen oder nahezu neuen Kraftfahrzeugen. Aufgrund des relativ schnell fallenden Zeitwertes steht der Kosten-Nutzen-Faktor bei älteren Fahrzeugen meist in keiner Relation zu den Versicherungsbeiträgen.

Ist der Schaden reparabel, unter Betrachtung des wirtschaftlichen Aspektes sinnvoll und somit kein Totalschaden mehr, sollte der Wiederbeschaffungswert unbedingt von einem Unfallgutachter ermittelt werden. Nachdem der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs mit den zu erwartenden Reparaturkosten durch den Kfz-Gutachter festgestellt wurden, trägt die Versicherung in aller Regel die Kosten in Höhe von 30 % über dem Wiederbeschaffungswert bei einer Reparatur. Übersteigen die Kosten für die Instandsetzung diese Prozentzahl, steht es der Versicherung frei die Übernahme der Reparaturkosten zu verweigern. Stattdessen wird der Wiederbeschaffungswert des Kraftfahrzeugs ausgezahlt.

Unter 100 % vom Wiederbeschaffungswert hat der Fahrzeugbesitzer nach der Wertermittlung die freie Wahl, ob das Kfz repariert werden soll oder man sich die Summe des Wiederbeschaffungswerts von der Versicherung auszahlen lässt.

Um Streitigkeiten bei der Ermittlung des Wiederbeschaffungswert vorzubeugen und sowohl sich, als auch die gegnerische Versicherung vor unzutreffenden Schadenersatzleistungen zu schützen, ist es grundsätzlich ratsam, sich an einen Kfz-Sachverständigen zu wenden. Durch seine Expertise ist der Kfz-Gutachter in der Lage, den Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeugs genau zu ermitteln und zur Aufklärung des Unfallhergangs beizutragen.

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